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Presseartikel 1200 Gäste beim Standortbiwak

1200 Gäste beim Standortbiwak

Westerwaldkaserne pflegte Kontakt zum zivilen Montabaur - Auch "Ehemalige" kamen

MONTABAUR. MET. Beim Standortbiwak 1997 suchten die Einheiten der Westerwald-Kaserne in Montabaur wieder den Kontakt zu der Bevölkerung ihrer Garnisonsstadt, und 1200 militärische und zivile Gäste waren dieser Einladung gefolgt. Unter der Leitung des Standort-ältesten Oberstleutnant Udo Kalbfleisch wurde das Biwak vom 3. InstBtl 310 (Teile), dem 8. TrspBtl 370, dem 7. InstBtl 220, dem KfausbZ und der ResLazGrp organisiert. Dieses Treffen in Montabaur ist immer wieder ein Anlaufpunkt für "Ehemalige", die auch in diesem Jahr wieder ihre individuellen Stammtischrunden pflegten.



Oberst Plath dabei

Kommandeur Kalbfleisch freute sich, eine so große Zahl von Gästen begrüßen zu dürfen, darunter den Chef des Streitkräfteamtes in Bonn, Generalmajor Dunkel, der einmal Kommandeur des Inst Btl 310 in Montabaur gewesen war. Auch der Vorgänger des jetzigen Standortältesten, Oberst Plath, hatte sich einen Besuch nicht nehmen lassen. Stellvertretend für die Gäste aus Politik, Kommune und den Parteien hieß der Kasernenkommandeur die Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt und Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken willkommen. Auch das amerikanische 18th Corps Support Battalion aus Hanau, das eine Patenschaft mit dem InstBtl 310 pflegt, war in voller Stärke in Montabaur präsent. Diesem lockeren Treffen war am Freitag Vormittag das feierliche Gelöbnis vorangegangen (die WZ berichtete).

Um die Zeit nach der Vereidigung bis zum Beginn des Biwaks zu überbrücken, hatten die Veranstalter ein Programm für die Eltern der Soldaten organisiert, und in der Standortturnhalle wurden die Kleinsten betreut. Das Umfeld stimmte also, zumal diesmal auch Petrus den Veranstaltern wohl gesinnt war.

Zwei Lastenfallschirme an Kranwagen dienten als Zelte, die Stammtischrunden waren bestens vorbereitet. In der Mitte des Zeltplatzes loderte das obligatorische Lagerfeuer, und die Feldküche hatte allerlei Leckerbissen aufgetischt. Zur Unterhaltung spielten der Marburger Musikzug auf, und die Combo "Ali" bat später zum Tanz. Die erste Schautanzgruppe und die Schloßgarde von Montabaur waren der optische Leckerbissen beim Standortbiwak. Ein sprühendes Feuerwerk illuminierte zu später Stunde das Treffen zwischen Bürgern und Soldaten.

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken erklärte gegenüber der WZ, daß er es für sehr wichtig halte, wenn die Kaserne "unter die Leute geht". Hierdurch werde die ohnehin gute Beziehung zwischen der zivilen Bevölkerung und dem Militär in Montabaur immer weiter vertieft.
 
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